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SPD: Stadtwerke dürfen nicht Verluste des Flughafens begleichen

Flensburger Tageblatt - Freitag, 14.01.2011
SPD: Stadtwerke dürfen nicht Verluste des Flughafens begleichen
Flensburg

„Wussten Sie schon, dass die Stadtwerke – und damit indirekt die Stadt Flensburg und alle Kunden der Stadtwerke – Prominentenflüge, Firmenflugverkehr und die Aktivitäten des Luftsportvereins finanzieren?“ Diese Frage hat die SPD jetzt in einer Mitteilung gestellt und dabei deutlich gemacht, wie hoch das Defizit ist: In den vergangenen fünf Jahren kostete das die Stadtwerke über eine halbe Million Euro.

80 Prozent der Anteile an der Flughafenbetriebsgesellschaft werden von den Stadtwerken gehalten, 20 Prozent von vier Privatfirmen, berichtet SPD-Ratsfraktionschef Helmut Trost weiter. Die Verluste würden dabei jedoch vollständig von den Stadtwerken übernommen. Und da komme einiges zusammen – jedes Jahr würden über 100 000 Euro Defizit gemacht. Im Wirtschaftsplan für 2010 seien minus 103 000 Euro ausgewiesen (Jahresabschluss 2005: minus 126 000 Euro, 2006: minus 98 000, 2007: minus 114 000 Euro, 2008: minus 125 000 Euro, Wirtschaftsplan 2009: minus 105 000 Euro) – nachzulesen in den Beteiligungsberichten der Stadt Flensburg. „Das muss geändert werden. Es ist nicht Aufgabe der Stadtwerke, die Verluste aus dem Betrieb und der Verwaltung des Flughafens zu übernehmen“, schimpft Trost. Unvoreingenommen und ergebnisoffen müsse nach Auffassung der SPD auch geklärt werden, welche Chancen der Flughafen Sonderburg für die gesamte Region bietet: „Vielleicht gelingt es, unseren Nachbarflughafen Sonderburg als binationalen Flughafen anerkennen zu lassen.“ Das bedeute, dass die Flugabgaben sinken würden – und eine Chance auf kostengünstige Direktverbindungen zu großen deutschen Flughäfen wie Frankfurt.