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Mehr Umsatz und Gewinn

Flensburger Tageblatt - Donnerstag, 20.07.2006
Mehr Umsatz und Gewinn
Stadtwerke schließen 2005 mit einem Überschuss von 9,6 Millionen Euro
Flensburg
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– Im Jahr 2005 erzielte der Stadtwerke-Konzern einen Umsatz von knapp über 157 Millionen Euro. Das teilte das Unternehmen mit. Das sind 16,5 Prozent mehr als 2004, als rund 135 Millionen Euro erzielt wurden. Der Überschuss beträgt nach Angaben der Stadtwerke 9,6 Millionen Euro; das entspreche einem Plus von 5,4 Millionen Euro gegenüber dem Ergebnis von 2004. Die Energiesparte war mit den Leistungen Strom-Fernwärme-Wasser am Umsatz mit 90,5 Prozent beteiligt.

Im Energiebereich kletterte der Umsatz um 12 Prozent auf 143,5 Millionen Euro bei bereits abgezogener Stromsteuer. Der Umsatz-Zuwachs sei hauptsächlich dem Stromhandel und der Gewinnung neuer Privat- und Geschäftskunden außerhalb Flensburgs zu verdanken. Dazu kämen einmalige Einflüssen aus dem Strom- und Emissionshandel.

Inzwischen ist das Stromgeschäft der größte Geschäftsbereich des Flensburger Energieversorgers. Außerhalb Flensburgs steigerten die Stadtwerke den Stromabsatz gegenüber 2004 um mehr als 80 Prozent auf 305 Millionen Kilowattstunden. Inzwischen macht dieser Teil des Geschäfts 38,4 Prozent des Stromabsatzes aus.

Die Zahl der Privatkunden in ganz Deutschland wurde 2005 mehr als verdoppelt und wuchs von 12500 auf fast 30000. Ein Grund für den Erfolg in diesem Segment ist das gute Abschneiden der Stadtwerke in vielen Vergleichen und die positive Nennung in überregionalen Zeitschriften.

Im eigenen Netzgebiet blieb die Zahl der Kunden stabil. „Trotz des weiter wachsenden überregionalen Engagements wird der Flensburger Raum für die Stadtwerke immer die Wurzeln des Unternehmens bilden und ein wichtiger Kernmarkt bleiben“, heißt es wörtlich in der Mitteilung.

Die zweite tragende Säule des Unternehmens mit ihrem Anteil von 31,8 Prozen am Gesamtumsatz blieb die Fernwärme in Flensburg und einigen Nachbargemeinden. Der Umsatz entsprach 2005 etwa dem Vorjahresniveau bei einer relativ geringen Absatzzunahme von 0,7 Prozent. Dies lag nach Einschätzung der Stadtwerke zum einen an dem milden Winter zum anderen aber auch an einem kontinuierlich geringer werdenden Wärmeverbrauch. Hier zeige der höhere Anteil moderner Häuser mit besseren Wärmedämm- und Energiesparmaßnahmen seine Wirkung.

Die Stadtwerke steigerten 2005 ihre Investitionen um fast 10 Prozent auf 12,3 Millionen Euro. Aus dem Volumen an Lieferungen und Leistungen von 39,3 Millionen Euro wurde gut die Hälfte an heimische Unternehmen vergeben. Zudem sind die Stadtwerke selbst einer der größten Arbeitgeber der Region. Die Mitarbeiterzahl ist, gegen den allgemeinen Trend gestiegen, von 758 auf 761. Dies werde sich im laufenden Jahr weiter fortsetzen. Die Ausbildungsquote bei den Stadtwerken bleibt bei etwa zehn Prozent der Belegschaft. Zu den Stadtwerken gehören AktivBus, der Hafen und der Flugplatz Schäferhaus.