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Wasserflugzeug wird zur Dauereinrichtung

Schlei Bote - Dienstag, 02.05.2006
Wasserflugzeug wird zur Dauereinrichtung
Die Wasserflugzeuge werden zur vertrauten Kulisse auf der Förde und am Himmel über Flensburg werden. Das Genehmigungsverfahren läuft - und für den Investor sieht es nicht schlecht aus.
Flensburg
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ho

– Flensburg bekommt einen zweiten Flugplatz - und zwar auf der Förde. Was in den vergangenen zwei Jahren als Provisorium mit befristeter Genehmigung überraschend erfolgreich begann, soll jetzt ständige Einrichtung werden: Das Wasserflugzeug der Clipper Aviation mit seinem Piloten Heiko Harms.

Rüdiger Hildebrandt vertritt die Genehmigungsbehörde im Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr in Kiel. „Bei uns ist ein Antrag eingegangen“, bestätigt er, „aber das Genehmigungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen.“ Die Luftfahrtbehörde wartet noch auf ein Lärmschutzgutachten und auf eine abschließende Stellungnahme der Stadt Flensburg. Die Stadt, so Hildebrandt, habe vor, das Projekt im Rahmen einer öffentlicher Sitzung im Fachausschuss Planen und Umwelt zu erörtern.

Mehr Öffentlichkeit ist im Genehmigungsverfahren nicht vorgesehen. Der bei Flugplätzen stets kritische Faktor Lärmbelästigung wird daher keine Grundlage förmlicher Einwendungen sein. Geräuschemissionen werden nach Hildebrandts Angaben durch einen Sachverständigen auf der Grundlage der von Clipper Aviation verwendeten Flugzeuge im Computer durchgerechnet.

Und noch eins dürfte für Verdruss sorgen: Bezüglich der Anzahl von Starts und Landungen sieht die Genehmigungsbehörde nach dem momentanen Stand des Verfahrens keine Veranlassung, die Flugzeug-Bewegungen und auch nicht die Zahl der eingesetzten Luftfahrzeuge zu deckeln.

Wenn sich Anhaltspunkte für eine wesentliche Beeinträchtigung ergäben, so Hildebrandt, könne die Behörde nachjustieren. Grundsätzlich aber liege der kritische Wert einer solchen Beeinträchtigung deutlich über dem, was Menschen als störend empfinden würden.

Die Stadt als Trägerin öffentlicher Belange ist in diesem Punkt nicht ganz auf einer Linie mit der Genehmigungsbehörde. Dr. Peter Schroeders: „Dem können wir unsere Wohnbevölkerung nicht aussetzen.“ Vom örtlichen Betreiber Heiko Harms habe er allerdings den Eindruck hoher Zuverlässigkeit gewonnen. Und Harms habe zugesagt, dass er sich auch künftig mit seinem Flugbetrieb auf dem Niveau der vergangenen zwei Jahre bewegen werde.