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Stadtwerke legen bei Umsatz und Gewinn zu

Flensburger Tageblatt - Dienstag, 24.05.2005
Stadtwerke legen bei Umsatz und Gewinn zu
Bei den Stadtwerken ist man mit der Bilanz 2004 sehr zufrieden. Umsatz und Gewinn legten deutlich zu. Besonders erfolgreich ist der Stromverkauf außerhalb des Stadtgebietes. Die Wachstums- strategie trage Früchte, so das Unternehmen
Flensburg
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Die Stadtwerke Flensburg haben 2004 den Umsatz des gesamten Unternehmens von 131,2 im Jahr 2003 auf 145,8 Millionen Euro gesteigert. Das geht aus der Jahresbilanz hervor, die das Unternehmen jetzt vorlegte. Der Jahresüberschuss stieg von 4,3 auf 6,3 Millionen Euro. Das Unternehmen selbst sprach von einer „erfreulichen Geschäftsentwicklung“.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Peter Köhler führte den positiven Abschluss auch auf die Maßnahmen zur Kostendämpfung zurück. Auf der anderen Seite haben die Stadtwerke Flensburg ihre Wachstumsstrategie durchgesetzt und trotz eines stagnierenden Strom-Marktes Umsatz und Absatz weiter gesteigert.

Im Kerngeschäft Strom fiel mit 48,6 Prozent fast die Hälfte des gesamten Umsatzerlöses des Unternehmens an. Der Stromabsatz des Flensburger Energieversorgers im Jahr 2004 betrug 657,7 Gigawattstunden, im Jahr 2003 wurden 573,1 Gigawattstunden geliefert. Das entspricht einem Absatzzuwachs von 14,8 Prozent. Hier liegt nach Mitteilung des Unternehmens auch der wichtigste Grund für den zweistelligen Umsatzzuwachs des Gesamtunternehmens.

Matthias Wolfskeil, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke, machte auf das wachsende Geschäft mit Kunden außerhalb Flensburgs aufmerksam. Es habe sich mit einer Steigerung von 84 auf 169 Gigawattstunden etwas mehr als verdoppelt.

Vor allem ein Absatzzuwachs im Großkundenbereich beflügelte das Geschäft. Der Energieversorger belieferte zum Beispiel die gesamte Damp-Holding und die Liegenschaften des Landes Schleswig-Holstein. Der Stromabsatz in Flensburg verblieb dagegen auf dem Niveau von 2003. Neben den Absatzzuwächsen durch neue Kunden weiteten die Stadtwerke Flensburg auch ihre Aktivitäten im Stromhandel aus.

Die Flensburger Fernwärmeversorgung trug mit 34,5 Prozent zu den Umsatzerlösen der Stadtwerke Flensburg GmbH bei. Wegen der milden Witterung nahm 2004 der Fernwärmeabsatz weiter ab. Er sank von 1031 Gigawattstunden 2003 auf 1004 Gigawattstunden 2004. Das entspricht einem Minus von 2,6 Prozent. Am Gesamtumsatz des Unternehmens war die Wasserabgabe mit 7,4 Prozent beteiligt. Beim Wasser hat sich der Trend zum sparsamen Verbrauch fortgesetzt. So sank der Absatz um 354 000 Kubikmeter erstmals auf einen Wert unter 5 Millionen Kubikmeter. Mit 4,99 Millionen Kubimeter wurden 6,6 Prozent weniger Wasser als im Vorjahr geliefert. Vor zehn Jahren lag der Wasserabsatz um mehr als 22 Prozent höher als 2004.

Zu den Stadtwerken gehören neben anderen die Töchter Aktiv Bus, der Flensburger Hafen, die Flensburger Flughafen Betriebsgesellschaft sowie die Biomasse Energieversorgung Langballig. Insgesamt erwirtschafteten die Töchter der Stadtwerke Flensburg einen Verlust in Höhe von 1,69 Millionen Euro, teilte das Unternehmen mit. Im Vorjahr waren es 1,27 Millionen Euro. Für das laufende Jahr rechnen die Stadtwerke mit einem deutlich besseren Ergebnis vor allem bei den neuen Tochterfirmen. Erfreulich entwickele sich die Aktiv Bus Flensburg. Der Umsatz sank leicht, gleichzeitig reduzierte sich der Jahresverlust um 131 000 Euro auf 468 000 Euro. Der Kostendeckungsgrad stieg auf 93 Prozent. Bei den Stadtwerken ist man auf diese Zahl besonders stolz.